Öffnungsaktion der PKV: So kommen Beamte mit Vorerkrankungen in die PKV
Die Öffnungsaktion der PKV (auch Öffnungsklausel genannt) bringt Beamte mit Vorerkrankungen in die private Krankenversicherung:…
WeiterlesenDein Anspruch als Beamter richtig genutzt
Als Beamter hast du Anspruch auf Beihilfe – dein Dienstherr beteiligt sich an deinen Krankheitskosten. Die restlichen Kosten deckst du über eine passende private Krankenversicherung ab. Wir zeigen dir, wie beides optimal zusammenspielt.
Dein Beihilfesatz verändert sich mit deinem Leben – und deine PKV muss jedes Mal mit. Wähl deine Situation.
Ab dem ersten Tag hast du Anspruch auf Beihilfe. Jetzt legst du fest, wie du den Rest absicherst.
Heirat und Kinder verändern die Beihilfe für dich und deine Angehörigen.
Im Ruhestand steigt die Beihilfe meist auf 70 %. Dein Tarif sollte dann angepasst werden.
Dein Dienstherr übernimmt einen festen Anteil deiner Krankheitskosten – deinen Bemessungssatz. Den Rest sicherst du über eine beihilfekonforme private Krankenversicherung ab. Zusammen ergibt das 100 %.
Grundsätze nach Bundesrecht. Einige Länder haben eigene Regeln – in Hessen etwa steigt der Satz pro Angehörigem schrittweise, in Baden-Württemberg gilt für seit 2013 Eingestellte keine Erhöhung ab dem 2. Kind.
Anders als in der GKV bekommst du die Rechnung selbst und reichst sie danach zweimal ein.
Grob gilt: Medizinisch Notwendiges wird erstattet, Komfort nicht immer. Die Details unterscheiden sich je nach Dienstherr deutlich.
Dein Ehe- oder Lebenspartner bekommt nur Beihilfe, solange sein eigenes Einkommen unter einer Grenze bleibt. Die Höhe hängt vom Dienstherrn ab. Liegt er darüber, muss er sich selbst versichern – das übersehen viele bei der Planung.
Als aktiver Beamter meist 50 %, ab zwei Kindern oft 70 %. Kinder bekommen 80 %, Partner und Pensionäre meist 70 %. Einige Länder weichen davon ab – wir prüfen, was für deinen Dienstherrn gilt.
Genau den Anteil, den die Beihilfe nicht übernimmt. Dafür gibt es beihilfekonforme PKV-Tarife, die auf deinen Satz abgestimmt sind. Deshalb ist die PKV für Beamte deutlich günstiger als eine Vollversicherung.
Die Beihilfe steigt meist auf 70 %. Du musst dann nur noch 30 % privat absichern und kannst deinen Tarif entsprechend reduzieren. Das senkt den Beitrag spürbar.
Ein Betrag, den einige Dienstherren jedes Jahr von der Beihilfe abziehen – eine Art Selbstbehalt. Höhe und Regeln unterscheiden sich stark. Manche Ergänzungstarife fangen solche Lücken teilweise auf.
Das regelt jeder Dienstherr selbst, oft gilt eine Frist von einem bis zwei Jahren. Reiche Rechnungen am besten gesammelt, aber regelmäßig ein.
Passt dazu: Private Krankenversicherung, PKV-Anwartschaft und Gehalts- und Pensionsrechner
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