Gehalt im Referendariat Mecklenburg-Vorpommern 2026: Anwärterbezüge nach Lehramt
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WeiterlesenOptimaler Schutz dank Beihilfe – oft günstiger als du denkst
Als Beamter kannst du unabhängig von Alter, Einkommen oder Gesundheitszustand eine private Krankenversicherung (PKV) abschließen. Durch die Beihilfe deines Dienstherrn, also einem Zuschuss zu den Behandlungskosten, ist die PKV für Beamte oft deutlich kostengünstiger als für Angestellte oder Selbstständige. Für Letztere lohnt sich ein Vergleich der Vor- und Nachteile besonders.
Individueller Leistungsumfang
Flexible Tarife
Vorerkrankungen kein Hindernis
Als Beamter zahlt dein Dienstherr über die Beihilfe einen großen Teil deiner Krankheitskosten – meist 50 bis 70 %. Nur den Rest sicherst du privat ab. Genau dafür gibt es die beihilfekonforme PKV. Für Beamte ist sie fast immer die bessere Wahl als die gesetzliche Krankenversicherung. Hier erfährst du, warum das so ist, wie das Zusammenspiel funktioniert und worauf es beim Tarif ankommt.
Der entscheidende Unterschied zu Angestellten: Als Beamter brauchst du keine Vollversicherung. Die Beihilfe deines Dienstherrn übernimmt einen festen Prozentsatz deiner Krankheitskosten – die PKV muss nur den Rest abdecken. Deshalb heißt sie auch Restkostenversicherung. Zusammen ergeben beide immer 100 %:
Wichtig: Die PKV-Quote muss zur Beihilfe passenDer Beamten-Tarif ist ein Prozent-Tarif. Wer 50 % versichert, obwohl der Beihilfeanspruch schon bei 70 % liegt (z. B. wegen des 2. Kindes), zahlt jeden Monat zu viel. Deshalb muss die PKV-Quote spiegelbildlich zu deinem Beihilfesatz aufgebaut sein – und bei Änderungen angepasst werden.
Anders als Angestellte haben Beamte die freie Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Der Haken an der GKV: Sie ist nicht auf das Beihilfesystem ausgelegt – und das kostet dich bares Geld.
Achtung, meist unumkehrbar: In acht Bundesländern gibt es die „pauschale Beihilfe“ – einen 50-%-Zuschuss zur GKV. Das kann bei dauerhafter Teilzeit oder Vorerkrankung passen, bleibt aber lebenslang bei 50 % (auch im Ruhestand) und ist in der Regel unwiderruflich. Diese Entscheidung solltest du nie ohne unabhängige Beratung treffen.
Wie viel die Beihilfe übernimmt – und damit, wie viel deine PKV absichern muss – hängt von deiner Situation ab. Die Grundsätze (Bund; einzelne Länder weichen ab, z. B. Bremen und Hessen):
| Personengruppe / Situation | Beihilfesatz | PKV muss absichern |
|---|---|---|
| Beamter (ledig / 1 Kind) | 50 % | 50 % |
| Beamter (ab 2 Kindern) | 70 % | 30 % |
| Beamter im Ruhestand | 70 % | 30 % |
| Ehepartner (unter Einkommensgrenze) | 70 % | 30 % |
| Kind (mit Kindergeldanspruch) | 80 % | 20 % |
Grundsätze nach Bundesbeihilfeverordnung. Einzelne Bundesländer und Sonderfälle (z. B. Bremen, Hessen, pauschale Beihilfe) weichen ab. Deinen konkreten Satz prüfen wir gemeinsam.
Weil du nur den Rest absicherst, ist die beihilfekonforme PKV oft überraschend günstig – gerade für Anwärter und Kinder. Grobe Richtwerte (abhängig von Alter, Gesundheit und Tarif):
Der Alters-Vorteil: Wer früh – idealerweise schon als Anwärter – abschließt, startet mit niedrigem Eintrittsalter und baut von Anfang an Alterungsrückstellungen auf. Das hält die Beiträge langfristig stabil. Im Ruhestand sinkt der Beitrag zusätzlich, weil die Beihilfe dann auf 70 % steigt.
Ein einmal abgeschlossener Tarif ist kein Selbstläufer. Dein Beihilfesatz kann sich im Laufe des Lebens mehrfach ändern – und dann musst du deine PKV-Quote anpassen, oft innerhalb einer 6-Monats-Frist:
Nicht verschlafen: Meldest du eine Erhöhung (z. B. von 30 auf 50 % nach Wegfall des Kindergeldanspruchs) nicht rechtzeitig, kann eine erneute Gesundheitsprüfung nötig werden – und die Aufstockung im schlimmsten Fall abgelehnt werden. Wir behalten solche Fristen für dich im Blick.
Schon Beamte auf Widerruf (Anwärter, Referendare) haben in den meisten Fällen Beihilfeanspruch und können in die PKV. Das ist der ideale Zeitpunkt: jung, gesund, günstiges Eintrittsalter.
Öffnungsklausel vs. anonyme VoranfrageInnerhalb von 6 Monaten nach der Verbeamtung gibt es die Öffnungsklausel – Aufnahme ohne umfassende Gesundheitsprüfung, aber mit möglichem Zuschlag bis 30 %. Für gesunde Bewerber ist eine anonyme Risikovoranfrage über einen Makler meist besser: oft bessere Konditionen ganz ohne Zuschlag. Bei Vorerkrankungen schützt sie dich vor einer Ablehnung, die in deiner Historie stehen bliebe.
Wichtig ist außerdem, dass dein Anwärtertarif rechtzeitig umgestellt wird, sobald du auf Probe oder Lebenszeit verbeamtet wirst – sonst läufst du im falschen (teureren) Tarif weiter. Solche Übergänge planen wir gemeinsam in deinen Verbeamtungs-Fahrplan ein.
Die Wahl des richtigen beihilfekonformen Tarifs ist eine Entscheidung für Jahrzehnte – ein späterer Wechsel ist oft schwierig. Deshalb bekommst du bei uns einen Berater, der das Beihilfesystem und die Tariflandschaft wirklich kennt:
Wir prüfen deinen Beihilfesatz, vergleichen die Tarife unabhängig und achten auf saubere Restkosten-Deckung. Wir arbeiten mit den wichtigsten Anbietern für die private Krankenversicherung zusammen.
Kostenlos und unabhängig
Ein kurzes Gespräch reicht, um deinen Beihilfesatz zu klären und den passenden beihilfekonformen Tarif zu finden. Ehrlich und unabhängig – wir vergleichen die wichtigsten Anbieter für dich.
Unabhängig · spezialisiert auf Beamtenversorgung · kostenlos
Du entscheidest selbst nach einem Baukastenprinzip, welche Leistungen enthalten sind – lebenslang garantiert.
PKV-Tarife lassen sich anpassen und familienfreundlich gestalten. Partner und Kinder können problemlos mitversichert werden.
Bestehende Krankheiten sind kein Ausschlussgrund, und mögliche Risikozuschläge sind auf maximal 30 % begrenzt.
Durch die steigende Beihilfe (von 50 % auf 70 %) sinken deine Eigenanteile. Tarife können auch mit einem Beitragsentlastungstarif ergänzt werden.
Je früher du als Beamter in die PKV wechselst, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge.
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