Polizei Baden-Württemberg: Ausbildung, Studium, Bewerbung und Gehalt im Detail

Florian Heuer
Autor: Florian Heuer
21. Juni 2026 · 21 Min. Lesezeit
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Polizei Baden-Württemberg: Ausbildung, Studium, Bewerbung und Gehalt im Detail
Polizei Baden-Württemberg: Ausbildung, Studium, Bewerbung und Gehalt im Detail | EinfachVerbeamtet

Polizei Baden-Württemberg: Ausbildung, Studium, Bewerbung und Gehalt im Detail

Bei der Polizei Baden-Württemberg führt der Weg über zwei klassische Einstiegswege: die 30-monatige Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst oder das 45-monatige Bachelor-Studium im gehobenen Polizeivollzugsdienst. Dieser Artikel erklärt Schritt für Schritt Voraussetzungen, Auswahltest, Ausbildungs- und Studienaufbau, Gehalt und Bewerbungsfristen, direkt auf Basis der offiziellen Karriereseite der Polizei Baden-Württemberg.

Regelmäßig aktualisiert ca. 11 Min. Lesezeit
Du liest: Mittlerer, gehobener und höherer Dienst im Überblick

Mittlerer, gehobener und höherer Dienst im Überblick

Die Polizei Baden-Württemberg bietet zwei reguläre Einstiegswege an: die Ausbildung im mittleren und das Studium im gehobenen Polizeivollzugsdienst. Der höhere Dienst ist die Führungslaufbahn und wird ausschließlich über internen Aufstieg erreicht.

Einstieg über Ausbildung

Mittlerer Dienst

Duale Ausbildung, 30 Monate
  • Mittlere Reife oder gleichwertiger Abschluss
  • Abschluss: Polizeiobermeister/-in
  • Besoldung A8 bis A10 (+ Zulage)
Einstieg über Studium

Gehobener Dienst

Bachelor-Studium, 45 Monate
  • Abitur oder Fachhochschulreife
  • Abschluss: Polizei-/Kriminaloberkommissar/-in
  • Besoldung A10 bis A13
Nur über Aufstieg

Höherer Dienst

Aufstieg aus dem gehobenen Dienst
  • Direkteinstieg nicht möglich
  • Abschluss: Polizei-/Kriminalrat/-rätin
  • Besoldung A13 bis B3

Aufstiegsweg: Im mittleren Polizeivollzugsdienst kannst du dich mit gutem Ausbildungsabschluss und überdurchschnittlichen Leistungen für den Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst bewerben. Im gehobenen Dienst kannst du mit entsprechender Leistung für den Aufstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst vorgeschlagen werden.

Allgemeine Einstellungsvoraussetzungen

Diese Voraussetzungen gelten unabhängig davon, ob du dich für den mittleren oder gehobenen Dienst bewirbst.

👆 Tippe auf eine Karte für mehr Details

Deutsche Staatsangehörigkeit
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Was geht / was nicht geht

Geht: EU-Staatsangehörigkeit oder bestimmter weiterer Länder (z. B. Schweiz, Türkei, Ukraine) mit C1-Deutsch und mind. 8 Jahren Aufenthalt.
Geht nicht: Ohne deutsche Staatsangehörigkeit und ohne eine der genannten Ausnahmen ist keine Bewerbung möglich.

Alter am Einstellungstag
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Was geht / was nicht geht

Geht: 16,5 bis 32 Jahre (mittlerer Dienst) bzw. bis 33 Jahre (gehobener Dienst), Ausnahmen im Einzelfall.
Geht nicht: Deutlich über der Altersgrenze ohne anerkannten Ausnahmegrund ist keine Einstellung möglich.

Mindestgröße 160 cm
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Was geht / was nicht geht

Geht: Bist du kleiner als 160 cm, kann deine körperliche Eignung trotzdem im Einzelfall geprüft und anerkannt werden.
Geht nicht: Ohne bestätigte körperliche Eignung ist eine Einstellung unterhalb der Mindestgröße nicht möglich.

Body-Mass-Index 18–27,5
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Was geht / was nicht geht

Geht: Ein BMI zwischen 18 und 27,5, geprüft im Rahmen der polizeiärztlichen Untersuchung.
Geht nicht: Liegt dein BMI deutlich außerhalb dieses Korridors, ist ohne ärztliche Sonderprüfung keine Einstellung möglich.

Verfassungstreue, weiße Weste
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Was geht / was nicht geht

Geht: Keine relevanten Vorstrafen, unbelastetes Punktekonto, klares Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Geht nicht: Vorstrafen, Drogenkriminalität, Gewaltbereitschaft oder fehlende Verfassungstreue führen grundsätzlich zur Ablehnung.

Führerschein Klasse B
↻ Karte tippen
Was geht / was nicht geht

Geht: Führerschein Klasse B, in Einzelfällen sind Ausnahmen möglich (Details in den offiziellen FAQ).
Geht nicht: Ohne Führerschein und ohne anerkannte Ausnahme ist eine Einstellung in der Regel nicht möglich.

Sehschärfe ohne Sehhilfe
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Was geht / was nicht geht

Geht: Vor dem 20. Lebensjahr über 50 %, danach über 30 % unkorrigierte Sehschärfe je Auge.
Geht nicht: Liegst du unter diesen Werten, ist eine Einstellung in der Regel nicht möglich, unabhängig von Brille oder Kontaktlinsen.

Sportabzeichen & Schwimmen
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Was geht / was nicht geht

Geht: Sportabzeichen mind. Bronze (3.000-m-Lauf in Silber), Schwimmen 200 m (Männer 6:00 Min., Frauen 6:40 Min.).
Geht nicht: Ohne gültigen Nachweis bei Bewerbungseinreichung ist die Bewerbung unvollständig und wird nicht bearbeitet.

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Schulische Voraussetzungen je Laufbahn

Mittlerer Dienst

  • Mittlere Reife oder als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss
  • Auch mit Abitur oder Fachhochschulreife möglich

Gehobener Dienst

  • Abitur, Fachhochschulreife, oder als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss

Sportleistungsnachweis im Detail: Beim 3.000-Meter-Lauf benötigst du die Silberleistung des Sportabzeichens, beim 100-Meter-Lauf reicht Bronze. Den Schwimmnachweis über 200 Meter musst du bereits mit den Bewerbungsunterlagen einreichen, Männer in 6:00 Minuten, Frauen in 6:40 Minuten.

Der Auswahltest

Der eintägige Auswahltest findet in Herrenberg statt, beginnt gegen 8:30 Uhr und endet in der Regel um 15:30 Uhr. Dein Einladungsschreiben erhältst du etwa zwei bis vier Wochen vorher per E-Mail.

Am PC beantwortest du Multiple-Choice-Fragen zu Deutschkenntnissen und Allgemeinwissen. Zusätzlich hörst du über Kopfhörer ein Diktat, das du am PC vollständig aufschreiben musst.
In fünf Aufgabenblöcken werden deine verbale, figurale und numerische Intelligenz sowie deine Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung getestet.
Du beurteilst verschiedene Aussagen darauf, inwieweit sie auf dich zutreffen. Geprüft wird deine Persönlichkeitsstruktur im Hinblick auf die Anforderungen des Polizeiberufs.
Nach der Mittagspause findet ein strukturiertes Interview statt, mit Fragen zu deiner Kompetenz und Motivation.
Du erfährst dein Gesamtergebnis direkt am Testtag und erhältst wichtige Hinweise zum weiteren Bewerbungsverfahren.

Polizeiärztliche Untersuchung: Diese ist vom Auswahltest abgekoppelt und erfolgt an einem gesonderten Termin nach bestandenem Test. Sie umfasst eine gründliche körperliche Untersuchung, Seh-, Hör- und Lungenfunktionstest sowie ein Belastungs-EKG.

Die Ausbildung im mittleren Dienst

Die duale Ausbildung dauert 30 Monate und kombiniert Theoriephasen mit einem insgesamt 9-monatigen Praktikum auf einem Polizeirevier.

Grundlagen in Gesellschaftslehre, Recht, Polizeitaktik/Kriminalistik, Einsatztraining mit Fahr- und Sicherheitstraining sowie Abwehr- und Zugriffstraining, Sport, Informations- und Kommunikationstechnik. Leitthemen: Streife, Verkehrsüberwachung, Verkehrsunfallaufnahme, Kriminalitätsbekämpfung.
Vertiefung der Grundlagen aus dem Grundkurs. Stetiges Üben im Team gibt dir die Sicherheit für dein anschließendes Praktikum.
Einsatz im Streifendienst eines Polizeireviers, als Teil einer Dienstgruppe. Unter Anleitung erfahrener Kolleginnen und Kollegen bewältigst du deine ersten echten Einsätze.
Weiterer Einsatz im Polizeirevier, dabei lernst du zusätzlich weitere Organisationseinheiten und deren Aufgaben kennen.
Erweiterung deines Wissens in den Leitthemen Streife, Verkehrsüberwachung, Verkehrsunfallaufnahme und Kriminalitätsbekämpfung, plus ergänzender Unterricht. Am Ende steht die Laufbahnprüfung.

Ausbildungsstandorte

Biberach an der Riss Bruchsal Herrenberg Lahr Wertheim

Dein Standort wird dir anhand deines Wohnorts und der verfügbaren Kapazitäten zugewiesen.

Das Studium im gehobenen Dienst

Das Bachelor-Studium dauert insgesamt 45 Monate. Nach einer 9-monatigen Vorausbildung folgt das eigentliche Studium mit den Schwerpunkten Schutzpolizei oder Kriminalpolizei an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen.

Grundschulung in Einsatztraining mit Fahr- und Sicherheitstraining, Zwangsmittel- und Schießtraining, Abwehr- und Zugriffstraining, Sport, Schwimmen und Retten. Zusätzlich startet der Leitthemenunterricht zu Streife, Verkehrsüberwachung, Verkehrsunfallaufnahme und Kriminalitätsbekämpfung.
Drei Pflichtmodule: Streifendienst beim Polizeirevier bzw. der Verkehrspolizei, Bezirks- und Postendienst, sowie ein Modul bei der Kriminalpolizei.
Erster Aufenthalt am zentralen Studienstandort Villingen-Schwenningen. Vier Pflichtmodule, vertieftes Einsatztraining, Sport ist ebenfalls Teil des Studiums.
Zwei Pflichtmodule je gewähltem Schwerpunkt. Schutzpolizei: schutzpolizeiliche Strafverfolgung, Gefahrenabwehr, Verkehrssicherheitsarbeit, danach polizeiliche Stabsarbeit. Kriminalpolizei: kriminalpolizeiliche Strafverfolgung, danach ebenfalls Stabsarbeit.
Vier weitere Pflichtmodule, fortlaufendes Einsatztraining und Sport. Nach erfolgreichem Abschluss: Ernennung zum Polizei- bzw. Kriminaloberkommissar/-in.

Verwendungsorientiertes Studium: Du entscheidest dich früh für Schutz- oder Kriminalpolizei. Für die kriminalpolizeiliche Laufbahn bewirbst du dich nach Vorausbildung und Grundpraktikum zu Beginn des Grundstudiums, das Auswahlverfahren soll bis Ende des ersten Semesters abgeschlossen sein. Ohne erfolgreiche Bewerbung absolvierst du den Studiengang mit schutzpolizeilichen Schwerpunkten. Zusätzlich gibt es den Studienzug Kriminalpolizei mit Vertiefung IT-Ermittlungen/IT-Auswertungen.

Zentraler Studienstandort

Die Vorausbildung findet an einem der fünf Ausbildungsstandorte statt (wie beim mittleren Dienst), das eigentliche Studium läuft zentral an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen.

Der Aufstieg in den höheren Dienst

Ein direkter Einstieg in den höheren Polizeivollzugsdienst ist nicht möglich. Im gehobenen Dienst kannst du bei entsprechender Leistung für den Aufstieg in den höheren Dienst vorgeschlagen werden, der höchste erreichbare Dienstgrad ist Polizeipräsident/-in (Besoldungsgruppe B3).

Doppelter Aufstiegsweg: Aus dem mittleren Dienst kannst du dich mit gutem Abschluss und überdurchschnittlichen Leistungen für den Aufstieg in den gehobenen Dienst bewerben, von dort aus ist bei entsprechender Leistung der weitere Aufstieg in den höheren Dienst möglich.

Gehalt und Besoldung

Bereits während der Ausbildung bzw. des Studiums erhältst du eine monatliche Vergütung, die mit jedem Ausbildungsjahr steigt.

Verdienst während der Ausbildung (mittlerer Dienst)

1. Jahrca. 1.500 € brutto
2. Jahrca. 1.560 € brutto
3. Jahrca. 1.630 € brutto

Nach der Ausbildung als Polizeiobermeister/-in: ca. 2.700 € netto (ledig, Steuerklasse 1, Besoldungsgruppe A8). Werte laut Karriereportal der Polizei BW.

Verdienst während des Studiums (gehobener Dienst)

1. Jahrca. 1.550 € brutto
2. Jahrca. 1.620 € brutto
3. Jahrca. 1.680 € brutto

Nach dem Studium als Polizei-/Kriminaloberkommissar/-in: ca. 3.000 € netto (ledig, Steuerklasse 1, Besoldungsgruppe A10). Werte laut Karriereportal der Polizei BW.

Besoldungsleiter mittlerer Dienst

👆 Tippe auf einen Dienstgrad für Aufgaben & Einordnung

Meister-Laufbahn
Einstiegsamt direkt nach der Ausbildung. Klassischer Streifendienst: Erstmaßnahmen bei Einsätzen, Verkehrsüberwachung und -unfallaufnahme, Bearbeitung einfacher Sachverhalte vor Ort.
Nach einigen Dienstjahren erreicht, mit mehr Eigenverantwortung im Streifendienst und der Befähigung, Einsätze eigenständig zu leiten.
Erfahrene Sachbearbeitung, häufig verbunden mit Sonderaufgaben oder einer Funktion als stellvertretende Dienstgruppenleitung.
Höchste erreichbare Stufe im mittleren Dienst. Die Amtszulage kommt meist mit einer besonderen Funktion oder Verantwortung innerhalb der Dienststelle.

Besoldungsleiter gehobener und höherer Dienst

👆 Tippe auf einen Dienstgrad für Aufgaben & Einordnung

Kommissar-Laufbahn Rat-Laufbahn Direktor-Laufbahn Präsident-Ebene
Einstiegsamt direkt nach dem Studium. Sachbearbeitung, eigenständige Streifenführung und erste kleinere Führungsaufgaben innerhalb einer Schicht.
Erfahrene Sachbearbeitung oder Gruppenführung, häufig mit regelmäßiger Schichtführung oder spezialisierten Aufgaben im Fachkommissariat.
Höhere Funktionsstelle innerhalb der gleichen Amtsbezeichnung, etwa als Dienstgruppenleitung oder Leitung eines Fachkommissariats.
Gehobene Führungsfunktion, zum Beispiel als Leitung eines kleineren Reviers oder als Stellvertretung größerer Dienststellen.
Einstiegsamt im höheren Dienst, erreichbar über Aufstieg aus dem gehobenen Dienst. Typisch sind Referatsleitung oder die Leitung eines Polizeireviers.
Leitung einer größeren Abteilung mit entsprechend größerer Personal- und Führungsverantwortung.
Leitung einer größeren Organisationseinheit, etwa eines Polizeireviers im gehobenen Dienstgrad oder eines größeren Fachbereichs innerhalb eines Präsidiums.
Stellvertretende Behördenleitung größerer Präsidien oder Leitung bedeutender Fachdirektionen.
Stellvertretende Leitung eines Polizeipräsidiums, mit umfassender Verantwortung für mehrere Fachbereiche.
Höchstes erreichbares Amt in der Laufbahn, Behördenleitung eines Polizeipräsidiums mit Gesamtverantwortung für Personal, Einsatz und Strategie.

So nutzt du den Gehaltsrechner

Der Gehaltsrechner von EinfachVerbeamtet berechnet dein Brutto- und Nettogehalt für alle 16 Bundesländer und alle Besoldungsgruppen, kostenlos und ohne Anmeldung.

1 Bundesland auswählen: Wähle Baden-Württemberg aus, damit die jeweils aktuelle Besoldungstabelle verwendet wird.
2 Besoldungsgruppe und Stufe eingeben: Wähle zuerst, ob du Anwärter/-in (AW) bist oder bereits eine reguläre Besoldungsgruppe hast. Bist du noch in Ausbildung oder Studium? Dann gilt für dich die AW-Besoldung (Anwärtergrundbetrag), nicht die regulären Besoldungsgruppen A8 bis A13. Wähle im Rechner die Option AW, unabhängig davon, ob du später in den mittleren oder gehobenen Dienst gehst.

Bist du bereits im aktiven Dienst? Dann wähle deine reguläre Besoldungsgruppe:
Mittlerer Dienst: A8 (Polizeiobermeister/-in) bis A10+Zulage (Erste(r) Polizeihauptmeister/-in)
Gehobener Dienst: A10 (Polizei-/Kriminaloberkommissar/-in) bis A13 (Erste(r) Polizei-/Kriminalhauptkommissar/-in)
Höherer Dienst: A13 (Polizei-/Kriminalrat/-rätin) bis B3 (Polizeipräsident/-in)
3 Familienstand und Kinder angeben: Damit der Familien- und Kinderzuschlag korrekt berücksichtigt wird.
4 Ergebnis ansehen: Du erhältst sofort dein Brutto- und Nettogehalt, plus Pension, Versorgungslücke und DU-Pension als Zusatzberechnung.
Was würdest du in deiner Laufbahn verdienen? Berechne dein voraussichtliches Netto nach Besoldungsgruppe, Stufe und Familienstand.
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Bewerbung und Fristen

📅Mittlerer Dienst, Einstellung März: Bewerbungsschluss 30.09. des Vorjahres
📅Mittlerer Dienst, Einstellung September: Bewerbungsschluss 31.12. des Vorjahres
📅Gehobener Dienst, Einstellung Juli: Bewerbungsschluss 31.12. des Vorjahres

Häufige Fragen zur Polizei Baden-Württemberg

Für den mittleren Dienst reicht die mittlere Reife oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss, Abitur und Fachhochschulreife sind ebenfalls möglich. Für den gehobenen Dienst benötigst du Abitur, Fachhochschulreife oder einen gleichwertigen Abschluss.
Der eintägige Auswahltest findet in Herrenberg statt und dauert von etwa 8:30 bis 15:30 Uhr. Er umfasst Sprachkenntnisse, intellektuelle Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmale, ein Auswahlgespräch und ein Abschlussgespräch.
Die duale Ausbildung dauert 30 Monate und besteht aus Grundkurs (6 Monate), Aufbaukurs (9 Monate), Einführungspraktikum (6 Monate), Aufbaupraktikum (3 Monate) und Abschlusskurs (6 Monate) mit abschließender Laufbahnprüfung.
Nach einer 9-monatigen Vorausbildung an einem der fünf regionalen Standorte findet das eigentliche Bachelor-Studium zentral an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen statt.
Ja, im verwendungsorientierten Studium kannst du dich früh für eine Laufbahn bei der Kriminalpolizei bewerben, das Auswahlverfahren läuft zu Beginn des Grundstudiums. Ohne erfolgreiche Bewerbung absolvierst du den Studiengang mit schutzpolizeilichen Schwerpunkten. Zusätzlich gibt es einen eigenen Studienzug mit Vertiefung IT-Ermittlungen/IT-Auswertungen.
Ja, mit gutem Ausbildungsabschluss und überdurchschnittlichen Leistungen kannst du dich für den Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst bewerben. Von dort aus ist bei entsprechender Leistung auch der weitere Aufstieg in den höheren Dienst möglich.

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